Linke Freiräume

Mittwoch, 17. April 2013 | Linke Freiräume | Repression & Solidarität | Soziale Kämpfe

Solidaritätserklärung für das Autonome Zentrum Köln (AZ)

Ein Angriff auf das AZ, ist ein Angriff auf uns alle!

Das Bestehen des Autonomen Zentrums Köln (AZ) in der Wiersbergstraße 44 ist seit dem 13. März 2013 stark gefährdet. Die Sparkasse KölnBonn kündigte den Nutzungsvertrag mit dem AZ zum 30. Juni 2013. Dieser Schritt vollzog sich ohne Verhandlungen und Gespräche über eine Perspektive des selbstverwalteten und unkommerziellen Projekts in Köln-Kalk. Ab dem 1.7. ist die Stadt Köln neue Besitzerin des Gebäudes. Inwiefern die Stadt Köln Interesse an der Weiterführung des AZs hat, ist mehr als ungewiss. Die etablierten Parteien machten in den drei Bestandsjahren mehr als oft deutlich, dass sie kein Interesse an einem Raum haben, in dem Menschen, unabhängig ihrer sozialen und ethnischen Herkunft,  politische und kulturelle Veranstaltungen besuchen können. Sie haben kein Interesse daran, dass Menschen, unabhängig ihres Einkommens und Vermögens konkrete Hilfe bekommen und Solidarität erfahren können. Und sie haben ebenfalls kein Interesse daran, dass junge und alte Menschen, fernab von Verwertungsinteressen, ihr Leben selbstbestimmen können und gemeinsam an einem Projekt arbeiten können, das, in Zeiten von sich verschärfenden sozialen Einschnitten in das Leben vieler Menschen, eine Alternative bieten kann.

Montag, 04. Juni 2012 | Linke Freiräume

Das Autonome Zentrum Köln erhalten!

Solidaritätserklärung der linker und antifaschistischer Initiativen aus Köln und dem Rheinland

Das Autonome Zentrum Köln erhalten!

Wenn jetzt die Stadt Köln den Verbleib des Autonomen Zentrums Köln (AZ) abverhandelt und sich sogar in absurde Vorschläge steigert, das in der Wiersbergstraße 44 ansässige AZ könne doch übergangsweise leerstehende Büroräume im Stadtgebiet nutzen, ist es an der Zeit, die Wichtigkeit des AZs auch für das antifaschistische und antirassistische Engagement in dieser Stadt herauszustellen. Denn beim AZ handelt es sich nicht einfach nur um einen freakigen Partyort für junge Leute. Die Bedeutung geht weit darüber hinaus.

Mittwoch, 09. November 2011 | Antifaschismus | Rechtspopulismus | Linke Freiräume

Aufruf des Autonomen Zentrums Köln gegen „Pro Köln“

FÜR EIN SOLIDARISCHES KALK MIT AUTONOMEN STADTTEILZENTRUM

Aufruf des Autonomen Zentrums Köln gegen „Pro Köln“

GEGEN RASSISTISCHE HETZE UND AUTORITÄRE VERTREIBUNGSPOLITIK

Das Autonome Zentrum (AZ) in der Wiersbergstraße 44 nahe Kalk Kapelle existiert mittlerweile seit anderthalb Jahren als  selbstverwalteter Ort für unkommerzielle Kunst, Kultur und parteiunabhängige Politik. Es entstand durch die Besetzung der seit vielen Jahren leergestandenen, ehemaligen Kantine der Klöckner-Humboldt-Deutz-Werke. Nachdem es zunächst keine Gesprächsbereitschaft seitens der Eigentümerin Sparkasse Köln­Bonn gab und Anfang April 2011 versucht wurde das Gebäude polizeilich zu räumen, gibt es nun einen legalen Nutzungsver­trag. Im AZ gab es bisher weit über 1.000 Veranstaltungen mit  mehreren 10.000 Besucher_innen. Es gibt Workshops, Theater, Lesungen, Politveranstaltungen, Kino, Konzerte, Partys, Sport, Kneipe, Kunst und vieles mehr. Nicht zuletzt bietet das AZ Platz für Proberäume, Gruppenräume, Ateliers und Werkstätten.

Dienstag, 08. März 2011 | Kunst & Kultur | Linke Freiräume | Soziale Kämpfe

Ein Jahr Autonomes Zentrum Köln

Heraus zur Nachttanzdemo!

Nachttanzdemo - Ein Jahr Autonomes Zentrum - 15. April 2011

rave the streets, reclaim the city, squat and defend

Raus zur Nachttanzdemo 15. April 2011 | 18 Uhr | Hbf Köln

Am 16. April 2010 haben wir das Autonome Zentrum in Köln-Kalk besetzt. Seit fast einem Jahr existiert dort ein Ort für unkommerzielle Kunst, Kultur und autonome Politik für Kino, Vorträge und Diskussionen, Treffen, Konzerte und Parties gestaltet von weit über hundert verschiedenen Menschen genutzt und besucht von Tausenden.

Dienstag, 24. Januar 2012 | Antifaschismus | Rechtspopulismus | Linke Freiräume

Pro Köln entschlossen entgegentreten, Autonome Freiräume erhalten!

Aufruf des AZ Köln zur Blockade des „pro Köln“ Aufmarsches am 28.01.2012 in Köln Kalk

Aufruf des AZ Köln für den 28. Januar 2012 | Foto: www.strassenstiche.net

Am 28.01.2012 will „pro Köln“ erneut in Köln Kalk marschieren, um sich mit ihrer Forderung „Autonomes Zentrum schließen“ zu profilieren. Mit dieser Forderung steht Pro Köln mittlerweile nicht mehr alleine da. Bei der letzten Sitzung des Hauptausschusses des Stadtrats beantragte die CDU die baldige Kündigung des AZ-Vertrages. Allem Anschein nach schlossen sich nun auch SPD und Grüne dieser ProKöln-CDU-Forderung an. Entsprechend jubeln die Rassisten bereits auf ihrer Website. (siehe hierzu auch: http://linksunten.indymedia.org/de/node/53768)

Beim letzten Versuch von Pro Köln eine Demonstration durch Köln Kalk zu veranstalten, scheiterten die Rechten wie selten zuvor. Gerade einmal 40 Pro Köln Anhänger_innen legten insgesamt eine Route von 50 m zurück, dann wurden sie von entschlossenen Antifaschist_innen in die Schranken verwiesen, frei nach dem Aufruf „Don’t cross this line“ (das Motto zur Blockade des Pro Köln Aufmarsches am 19.11.2011).

[12  >>