Artikel mit den Tags: Stolberg

Montag, 13. Juli 2009 | Pressemeldungen | Presse

NPD will kommunale Basis ausbauen

NRW rechtsaußen vom 14. Juli 2009

Bochum – In neun Landkreisen und acht oder neun kreisfreien Städten will die NPD bei den Kreistags- und Stadtratswahlen am 30. August kandidieren.

Damit ist sie von einem landesweit flächendeckenden Wahlantritt zwar nach wie vor weit entfernt. Insbesondere im Münsterland, in Ostwestfalen und in weiten Teilen des Sauerlands ist die NPD am Wahltag quasi nicht existent. Aber immerhin zählen die Kreise und Großstädte, in denen die NPD nach eigenen Angaben die formalen Voraussetzungen für die Kreistags- bzw. Stadtrats-Kandidatur erfüllt hat, zusammengerechnet immerhin 6,4 Millionen Einwohner (knapp 5 Millionen Wähler) und damit etwas mehr als ein Drittel aller Nordrhein-Westfalen. Dies ist für die NPD eine deutliche Steigerung im Vergleich zur Kommunalwahl 2004.

Samstag, 02. April 2011 | Neonazismus | Antifaschismus

Stolberg 2011 – Eine erste Bilanz

4 Stunden Blockade in Stolberg

Über 1000 GegendemonstrantInnen aus vielen Städten NRWs und anderen Bundesländern sowie aus Belgien und den Niederlanden kamen, um die Blockaden des “Bündnisses gegen den Naziaufmarsch in Stolberg” zu unterstützen. Darüber hinaus gab es viel Zuspruch und Unterstützung von Seiten der Stolberger Bevölkerung.

Der Ablauf des Naziaufmarsches wurde zu Anfang von 700 Menschen am Hauptbahnhof und im Laufe des Tages durch viele kleinere Blockaden auf Schienen und Straßen um vier Stunden verzögert.

Samstag, 22. Dezember 2012 | Repression & Solidarität

Repression gegen AntifaschistInnen in NRW

Vorladungen wegen Stolberg 2012

Das antifaschistisches Engagement in NRW nicht sehr hoch im Kurs steht, erfahren gerade mal wieder engagierte AntifaschistInnen, die sich dem Naziaufmarsch in Stolberg im April 2012 entgegengestellt haben: Die Polizei verschickt derzeit Vorladungen und daher möchten wir Euch im Folgenden ein paar Tipps geben, um der staatlichen Repression keine Angriffsfläche bieten zu können.

Wenn ihr in den nächsten Tagen oder Wochen eine Vorladung der Polizei bekommt, so seid ihr nicht verpflichtet, dorthin zu gehen. Im Falle eines Strafverfahren entstehen Euch keinerlei Nachteile, dieser Aufforderung nicht nachzukommen oder sich zu Vorwürfen nicht zu äußern. Eine Vorladung dient einzig und allein der polizeilichen Ermittlung. Darum macht keinerlei Aussagen bei der Polizei oder anderen Stellen.

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