Artikel mit den Tags: Rheinland

Montag, 19. März 2012 | Pressemeldungen | blick nach rechts | Presse

Grußbotschaften zum KAL-Geburtstag

blick nach rechts vom 19. März 2012

Aachen/Düren – Bei einer Feier zum zehnjährigen Bestehen der militant-neonazistischen „Kameradschaft Aachener Land“ (KAL) am Samstag sind offenbar auch zwei NPD-Funktionäre als Redner aufgetreten.

Dies jedenfalls notiert Ingo Haller, der im vorigen Jahr aus der Partei ausgeschlossene ehemalige Dürener NPD-Kreisvorsitzende, in einem Bericht über die Veranstaltung. Neben Haller selbst und dem KAL-Anführer Rene Laube sprachen demnach ein „Manfred Breitenbach“ und Hans-Jochen Voß.

Donnerstag, 15. März 2012 | Pressemeldungen | blick nach rechts | Presse

Gut vernetzte NS-Truppe

blick nach rechts vom 15. März 2012

Die Staatsanwaltschaft wirft den Akteuren des „Aktionsbüros Mittelrhein“ offen gewalttätiges Vorgehen vor – nach der Razzia vom Dienstag sitzen noch 23 Neonazis in Untersuchungshaft. Das militante „Aktionsbüro“, bei dem auch NPDler mitwirkten, arbeitete mit Kameradschaften in Köln, Leverkusen, Aachen oder Wuppertal zusammen.

„Braunes Haus“ nannte die NSDAP ihre Münchener Zentrale. „Braunes Haus“, so nannten die Neonazis vom „Aktionsbüro Mittelrhein“ auch ein unscheinbares Haus an der Bad Neuenahrer Weinbergstraße. Einige von ihnen lebten dort seit Anfang 2010 in einer Wohngemeinschaft. Ein Rückzugsraum, aber auch der Ausgangspunkt für verschiedenste Aktionen. Am Dienstag wurden die Bewohner abgeführt. Sie gehörten zu den 24 Neonazis, gegen die das Amtsgericht Koblenz Haftbefehle erlassen hat und von denen aktuell noch 23 einsitzen. In Bad Neuenahr hofft man nun, dass der braune Spuk rund ums „Braune Haus“ ein Ende hat, jetzt, da die Mieter erst einmal verhindert sind.

Mittwoch, 14. März 2012 | Pressemeldungen | Kölner Stadt-Anzeiger | Presse

Reitz ist zentrale Figur im Rheinland

Kölner Stadt-Anzeiger vom 14. März 2012

Bei der Großrazzia in Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz und Thüringen ist auch der Pulheimer Neonazis Axel Reitz verhaftet worden. Der 29-Jährige ist in der rechtsextremen Szene im Rheinland alles andere als ein unbeschriebenes Blatt.

"Gegen Polizeirepression und Medienhetze! - Volkstreue und Vaterlandsliebe lassen sich nicht kriminalisieren!" Mit diesen Parolen ist Axel Reitz mit Gesinnungsgenossen erst im Dezember durch Köln-Kalk marschiert. Der Polizei blieb nichts anderes übrig, als die Demonstranten zu schützen, die laut "Abschieben, abschieben" brüllten. So profitieren Rechtsextreme vom Rechtsstaat und der Versammlungsfreiheit.

Dienstag, 13. März 2012 | Pressemeldungen | Presse | Mobile Beratung Köln

24 Haftbefehle vollstreckt: Polizei ermittelt gegen das „Aktionsbüro Mittelrhein“

blick nach rechts vom 13. März 2012

Die Staatsanwaltschaft Koblenz führte heute Morgen mit mehreren zeitgleich stattfindenden Hausdurchsuchungen einen Schlag gegen die Neonazi-Szene im Rheinland durch. Erstmals wird eine auch in Nordrhein-Westfalen aktive neonazistische Kameradschaft von den Ermittlungsbehörden als „kriminelle Vereinigung“ bewertet. Es handelt sich dabei um das überregional bedeutsame „Aktionsbüro Mittelrhein” (ABM), das neben einem Aktionsschwerpunkt im nördlichen Rheinland-Pfalz (Kreis Ahrweiler) auch im Raum Bonn und der Eifel aktiv ist. Zudem arbeiten die AktivistInnen des ABM eng mit Neonazi-Kameradschaften aus Aachen, Köln und Wuppertal zusammen.

Sonntag, 12. Februar 2012 | Pressemeldungen | Presse | NRW rechtsaußen

„Anständige“ Neonazis wollen Straßenkampf und neun Millimeter

NRW rechtsaußen vom 12. Februar 2012

SOEST – Das „anständige Deutschland“ demonstriere in Soest, ruft Sascha Krolzig ins Mikrofon. Der Neonazi aus Hamm meint nicht die mehreren Hundert Demokraten, die an diesem Samstag in der Soester Innenstadt gegen den Auflauf seiner braunen Kameraden protestieren. Krolzig, Anmelder und Versammlungsleiter der gestrigen Neonazi-Demonstration in Soest, meint tatsächlich sein 140- bis 150-köpfiges Fußvolk, das mittags ganz überwiegend per Zug am Bahnhof der 50.000-Einwohner-Stadt eingetroffen ist.*

Es folgen zweieinhalb Lehrstunden dafür, was dieses neonazistische „anständige Deutschland“ zu sagen bzw. zu schreien hat: ein Loblied auf den Führer, Rassismus pur, die Forderung nach einem „Straßenkampf“, der bei offiziell angemeldeten Demonstrationen freilich nicht ganz praktisch umgesetzt, sondern nur verbal propagiert werden kann.

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