Artikel mit den Tags: Polizeipräsident

Mittwoch, 25. April 2012 | Pressemeldungen | Kölner Stadt-Anzeiger | Presse

„Pro NRW“-Mitglied verhaftet

Kölner Stadt-Anzeiger vom 25. April 2012

Polizei und Staatsanwaltschaft haben am frühen Mittwochmorgen 20 Objekte in Radevormwald, Düsseldorf, Essen und Wuppertal durchsucht. Die Razzien richteten sich gegen die rechtsextreme Vereinigung „Freundeskreis Rade“ und gegen „Pro NRW“. Die Polizei nahm drei Personen fest, darunter ein Ratsmitglied von „Pro NRW“.

RADEVORMWALD - Am Mittwochmorgen hat eine Sonderkommission der Kölner Polizei mehrere Durchsuchungsaktionen bei Mitgliedern der rechten Szene in Nordrhein-Westfalen durchgeführt. Die Aktion richtete sich gegen führende Köpfe der rechtsextremen Vereinigung „Freundeskreis Rade“ und gegen die Ratsfraktion von „Pro NRW“ in Radevormwald. Die Polizei vollstreckte Haftbefehle gegen drei Verdächtige aus Radevormwald, darunter ein Mitglied der Pro NRW-Ratsfraktion. Die Ermittler stellten zahlreiche Unterlagen und Computer sicher: neben umfangreichem Datenmaterial auch verbotene Gegenstände, Wurfsterne, Messer und Schusswaffen.

Mittwoch, 25. April 2012 | Pressemeldungen | Kölner Stadt-Anzeiger | Presse

Waffen bei Neonazi-Razzia wurden sichergestellt

Rheinische Post vom 25. April 2012

Schlag gegen "Freundeskreis Rade" in NRW

Düsseldorf (RPO). Im Kampf gegen die rechte Szene in Nordrhein-Westfalen hat die Polizei am Mittwochmorgen in Düsseldorf,  Radevormwald, Essen und Wuppertal Wohnungen und Geschäfte durchsucht. Drei Verdächtige wurden festgenommen. 100 Beamte und Spezialeinsatzkräfte waren an der Aktion beteiligt.

Die Ermittlungen konzentrierten sich auf führende Köpfe des rechtsextremen "Freundeskreis Rade" in Radevormwald im Bergischen Land. Staatsanwaltschaft und Polizei werfen ihnen die Bildung einer kriminellen Vereinigung vor. In annähernd 30 Einzelverfahren ist deutlich geworden, dass sich der  "Freundeskreis Rade" zusammengeschlossen hat, um in wechselnder Beteiligung rechtsextremes Gedankengut umzusetzen, informiert die Polizei.

Montag, 05. März 2012 | Pressemeldungen | Presse | Rheinische Post

Reizgas-Angriff: Polizei durchsucht Opladener Wohnung

Rheinische Post vom 3. März 2012

Leverkusen (RP). Vier Beamte des Staatsschutzes der Kölner Polizei durchsuchten gestern gegen 14 Uhr für gut eine Stunde die Wohnung eines ehemaligen Rechten in der Humboldtstraße. Dem 36-Jährigen wird laut Durchsuchungsbefehl gefährliche Körperverletzung vorgeworfen. Er soll, so berichtete der Opladener selbst, Mitte der Woche am Bahnhof Opladen jemanden bedroht und mit Pfefferspray angegriffen haben. "Ich habe das nicht getan", betonte der Mann nach der Durchsuchung gegenüber unserer Zeitung.

Die Polizei teilte gestern mit, dass es sich bei dem Opfer einer Reizgas-Attake am Mittwochnachmittag um einen 15-Jährigen handelt, der der Punkerszene zuzurechnen sei. Während der Fahndung trafen die Beamten laut Polizei am Bahnhof auf den Geschädigten und Verwandte. Der Teenager schilderte den Polizisten, dass er mit seinem Mofa zum Bahnhof gefahren sei und dort von einem Mann auf seine schwarze Lederjacke angesprochen worden sei. Dann habe der Mann das Pfefferspray gezückt. Der 15-Jährige rannte in Richtung Bahnhofunterführung und informierte die Eltern. Erst später wurde bemerkt, dass sein Mofa nicht mehr fahrtüchtig war.

Freitag, 02. März 2012 | Pressemeldungen | Presse | Rheinische Post

Staatsschutz durchsucht Wohnung

Rheinische Post vom 2. März 2012

Leverkusen (RP). Vier Beamte des Staatsschutzes durchsuchten am Freitag gegen 14 Uhr für gut eine Stunde die Wohnung eines ehemaligen Rechten in der Humboldtstraße. Dem 36-Jährigen wird laut Durchsuchungsbefehl gefährliche Körperverletzung vorgeworfen.

Er soll, so berichtete der Opladener selbst, am Bahnhof Opladen einen 15-jährigen Leverkusener bedroht und mit Pfefferspray angegriffen haben. „Ich habe das nicht getan“, betonte der Mann nach der Durchsuchung. Die lief unauffällig ab. Die Beamten waren nicht uniformiert und fuhren auch mit Zivilfahrzeugen vor. „Sie haben Sturm geklingelt, kamen rein und fingen an, alles auseinanderzunehmen“, beschrieb der 36-Jährige. Seine Freundin sei mit den Nerven fertig. Sie wirkte nach dem Besuch der Beamten sehr aufgewühlt. Mitgenommen haben die Staatsschützer laut Durchsuchungsprotokoll zwei Kartons mit Aufklebern und Fahnen sowie CDs („Die sind noch von früher“) und einen USB-Speicherstick.

Montag, 30. Januar 2012 | Pressemeldungen | Presse | Westdeutscher Rundfunk

Kritik nach Pro Köln-Aufmarsch

Westdeutscher Rundfunk vom 30. Januar 2012

Wer am Wochenende gegen den Pro-Köln-Aufmarsch in Kalk demonstrieren wollte, hat das aus Sicht mehrerer Politiker nicht immer so einfach tun können. Politiker der Grünen und der Linkspartei kritisieren die Strategie der Polizei. Gegendemonstranten seien zum Teil nicht zu den Kundgebungsorten gekommen. Die Kölner Abgeordneten wollen jetzt im Landtag noch einmal über das Sicherheitskonzept reden. Zu dem Aufmarsch waren am Samstag rund 90 Anhängern von Pro Köln gekommen - ihnen gegenüber standen mehr als 1.000 Gegendemonstranten.

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