Artikel mit den Tags: Naziaufmarsch

Dienstag, 17. April 2012 | Pressemeldungen | Presse | NRW rechtsaußen

Zoff bei Neonazis in Aachen und Umgebung

NRW rechtsaußen vom 17. April 2012

STOLBERG – Die Stolberger Neonazi-Demonstrationen vom 4. und 7. April haben ein virtuelles Nachspiel in der Szene. Beim Neonazi-Internetportal „Altermedia“ beklagt sich ein namentlich nicht genannter Autor, „lokale NPD-Mitglieder und Partei-Sympathisanten“ seien bei den Veranstaltungen „ausgegrenzt“ worden.

Den Hintergrund des aktuell aufgebrochenen Streits bildet offenbar der Konflikt zwischen der militant-neonazistischen „Kameradschaft Aachener Land“ (KAL) sowie jenen NPDlern, die der Neonazi-Truppe nahe standen oder gar angehörten, auf der einen Seite und jenen Parteifunktionären auf der anderen Seite, die zuletzt eine Zusammenarbeit mit der KAL abgelehnt hatten.

Donnerstag, 12. April 2012 | Pressemitteilungen | Presse

Neonazistische Gewalt reißt nicht ab

Pressemitteilung der Antifaschistsichen Aktion LEVerkusen vom 12. April 2012

In der vergangenen Nacht vom 11. Auf den 12. April 2012 haben Neonazis das „Kulturausbesserungswerk – Autonomes Zentrum für Kultur und Politik“ (KAW) in der Kolberger Str. 95a in Leverkusen Opladen angegriffen.

Nachdem eine Gruppe Neonazis unter ihnen Lukas Bals und Tim Schulze-Oben aus Wuppertal (Text der Antifa Wülfrath zu Lukas Bals und Tacheles Inforeader: Materialienzusammenstellung zu Auseinandersetzungen mit Neonazis in Wuppertal) in der Nähe des Opladener Bahnhofs extrem rechte Propaganda verklebt haben, begab sich die Gruppe gegen 4.30 Uhr auf das Bahngelände. Am KAW wurden dann mehrere Fensterscheiben eingeworfen, Kunstwerke aus Metall verwüstet und neonazistische Aufkleber auf Türen und Fenster geklebt, unter anderem in Form eines Hakenkreuzes.

Samstag, 07. April 2012 | Aachener Nachrichten | Pressemeldungen | Presse

Kundgebungen in Stolberg verlaufen ruhig wie nie

Aachener Nachrichten vom 7. April 2012

Stolberg. Die Demonstrationen in Stolberg sind am Samstag größtenteils ruhig und friedlich abgelaufen: 55 Personen wurden in Gewahrsam genommen, eine Polizistin wurde leicht verletzt.

Die große Kundgebung «für ein nazifreies Stolberg» des Bündnisses gegen Radikalismus begann um 12 Uhr auf dem Kaiserplatz. Rund 900 Teilnehmer zogen durch die Straßen und demonstrierten friedlich.

Auch ab den Mittagsstunden war die rechtsextreme Szene am Hauptbahnhof und dem Euregiobahn-Haltepunkt Schneidmühle aufmarschiert. Nur rund 260 statt der vorher angekündigten 350 Rechtsradikalen waren nach Stolberg gekommen. Sie wickelten ihre Kundgebung in Stolberg schnell ab.

Montag, 05. März 2012 | Pressemitteilungen | Presse

Aussperren, kriminalisieren, zuschlagen! Die neue Polizeitaktik im Umgang mit AntifaschistInnen

Pressemitteilung der Antifa' Koordination Köln & Umland (AKKU) vom 5. März 2012

Am 3. März marschierten 300 Neonazis durch ein menschenleeres Viertel in Münster. Ein Großaufgebot der Polizei aus NRW und angrenzenden Bundesländern sperrte Jeden und Jede großflächig aus diesem Gebiet aus, der/die nicht auf Seiten der FaschistInnen stand. Mit Mühe konnte man aus der Entfernung einen Blick auf den Aufmarsch werfen. Die Polizei bot an diesem Tag fast ihr gesamtes vorhandenes Arsenal auf: Knüppel, Pfefferspray, Hunde, Pferde, Räumpanzer und alte und neue Wasserwerfer. 

Sonntag, 12. Februar 2012 | Pressemeldungen | Presse | NRW rechtsaußen

„Anständige“ Neonazis wollen Straßenkampf und neun Millimeter

NRW rechtsaußen vom 12. Februar 2012

SOEST – Das „anständige Deutschland“ demonstriere in Soest, ruft Sascha Krolzig ins Mikrofon. Der Neonazi aus Hamm meint nicht die mehreren Hundert Demokraten, die an diesem Samstag in der Soester Innenstadt gegen den Auflauf seiner braunen Kameraden protestieren. Krolzig, Anmelder und Versammlungsleiter der gestrigen Neonazi-Demonstration in Soest, meint tatsächlich sein 140- bis 150-köpfiges Fußvolk, das mittags ganz überwiegend per Zug am Bahnhof der 50.000-Einwohner-Stadt eingetroffen ist.*

Es folgen zweieinhalb Lehrstunden dafür, was dieses neonazistische „anständige Deutschland“ zu sagen bzw. zu schreien hat: ein Loblied auf den Führer, Rassismus pur, die Forderung nach einem „Straßenkampf“, der bei offiziell angemeldeten Demonstrationen freilich nicht ganz praktisch umgesetzt, sondern nur verbal propagiert werden kann.

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