Artikel mit den Tags: Köln

Montag, 04. Juni 2012 | Linke Freiräume

Das Autonome Zentrum Köln erhalten!

Solidaritätserklärung der linker und antifaschistischer Initiativen aus Köln und dem Rheinland

Das Autonome Zentrum Köln erhalten!

Wenn jetzt die Stadt Köln den Verbleib des Autonomen Zentrums Köln (AZ) abverhandelt und sich sogar in absurde Vorschläge steigert, das in der Wiersbergstraße 44 ansässige AZ könne doch übergangsweise leerstehende Büroräume im Stadtgebiet nutzen, ist es an der Zeit, die Wichtigkeit des AZs auch für das antifaschistische und antirassistische Engagement in dieser Stadt herauszustellen. Denn beim AZ handelt es sich nicht einfach nur um einen freakigen Partyort für junge Leute. Die Bedeutung geht weit darüber hinaus.

Sonntag, 03. Juni 2012 | Antifaschismus | Neonazismus | Repression & Solidarität

Solidaritätsfest gegen Rassismus

IG Keupstraße organisiert Solidaritätsfest für die Opfer von Rassismus

Am 9. Juni 2004 explodierte in der Köln-Mülheimer Keupstraße eine ferngezündete Nagelbombe und verletzte mehrere Menschen schwer.

Nachdem über Jahre hinweg Medien, Politik, Polizei und Öffentlichkeit die Opfer des Bombenanschlags in rassistischer Manier kriminalisierten und als potentielle Täter in Verdacht stellten, brachte erst Ende 2011 der Tot von zwei Mitgliedern der nationalsozialistischen Terrorgruppe (NSU) die Gewissheit denjenigen, die die tagtäglichen Zeichen von rechter Gewalt und Rassismus nicht übersehen wollten.

Mittwoch, 30. Mai 2012 | Pressemeldungen | Presse | NRW rechtsaußen

Pro NRW stilisiert die Deutschen zu Opfern

NRW rechtsaußen vom 30. Mai 2012

“Pro NRW” versucht sich mit der Erinnerung an die Bombenangriffe auf Köln im Zweiten Weltkrieg zu profilieren. Der Antrag der “pro Köln”-Fraktion, eine Ausstellung zum Thema im Rathaus zu zeigen, sei abgelehnt worden, beklagte die Organisation heute. Man sei Opfer eines “Zeitgeist-Dogmas”.

“Pro NRW” behauptet, ein “Dogma des Zeitgeistes” laute, es habe “im 20. Jahrhundert nur deutsche Täter und fremde Opfer gegeben”. Demzufolge dürfe man deutsche Opfer einerseits, andererseits aber auch “regelrechte Terrorangriffe” der Alliierten im Zweiten Weltkrieg – die Luftangriffe auf Köln seien solche gewesen – nicht thematisieren. Das “Dogma”, dass die Deutschen “nur Täter” gewesen seien, werde “immer noch zur Durchsetzung aktueller politischer Ziele genutzt” – dem Verweis auf die verbrecherische deutsche Vergangenheit widersetze sich niemand. Diesen “Mechanismus” habe nun endlich “Thilo Sarrazin in seinem neuen Buch zum Euro erwähnt”.

Donnerstag, 10. Mai 2012 | Pressemeldungen | blick nach rechts | Presse

„Ein viertes großdeutsches Reich“

blick nach rechts vom 10. Mai 2012

Köln – NRW-Innenminister Ralf Jäger hat am Donnerstag die Kölner „Kameradschaft Walter Spangenberg“ verboten, als deren „Kopf“ der bundesweit aktive Neonazi Axel Reitz gilt.

Zeitgleich hatten am frühen Morgen Polizeibeamte in Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz die Wohnungen und Haftzellen von 14 Kameradschaftsmitgliedern in Köln, Erftstadt, Bonn, Koblenz, Dortmund, Bocholt, Frankenthal, Frechen und Wöllstein durchsucht. Das Vereinsvermögen und die Symbole der Gruppe wurden beschlagnahmt.

Donnerstag, 10. Mai 2012 | Pressemeldungen | Presse | NRW rechtsaußen

Neonazi-„Kameradschaft Walter Spangenberg“ verboten

NRW rechtsaußen vom 10. Mai 2012

KÖLN – NRW-Innenminister Ralf Jäger hat heute die Kölner Neonazi-„Kameradschaft Walter Spangenberg“ verboten.

Wie die Kölner Polizei mitteilte, wurden am frühen Morgen Wohnungen im Raum Köln/Bonn sowie im Ruhrgebiet durchsucht, außerdem Zellen in rheinland-pfälzischen Justizvollzugsanstalten. In Rheinland-Pfalz sitzen Neonazis ein, die im März bei einer Razzia gegen das „Aktionsbüro Mittelrhein“ festgenommen worden waren.

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