Artikel mit den Tags: Köln

Samstag, 11. Mai 2013 | Soziale Kämpfe

Die Krise heißt Kapitalismus!

400 auf Warm-up Demo in Köln!

so wie es ist bleibt es nicht

Vor dem Hintergrund der autoritären Krisen- und Sparpolitik Deutschlands  demonstrierten am 11.5 ca. 400 Menschen in Köln. Die Demo unter dem Motto „So wie es ist bleibt es nicht – Kapitalismus abschaffen“ ist Teil der NRW-weiten Mobilisierung für Blockupy in Frankfurt am Ende Mai. Die Stimmung war gut und es wurden zahlreiche Redebeiträge u. a. zu europäischer Austeritätspolitik, Rassismus und Rechtspopulismus in der Krise gehalten. Die Demo lief durch die Kölner Innenstadt, wobei immer wider auf Krisenakteure entlang der Strecke aufmerksam gemacht wurde. In dem Zusammenhang kam es auch zu einigen kreativen Aktionen. So wurde unter anderem Maredo markiert, um auf die beschissen Arbeitsbedingungen und das gewerkschaftsfeindliche Vorgehen der Steakhouse-Kette aufmerksam zu machen.

maredo

Desweiteren wurde die Commerzbank weggetanzt und auch das „Institut der deutschen Wirtschaft“ markiert. Das Institut leistet Schützenhilfe auf ideologischer Ebene, damit Deutschland auch weiterhin als „Krisengewinner“ vorneweg marschieren kann und der kapitalistische Laden reibungslos läuft.
Alles in allem ein guter Vorgeschmack auf Frankfurt.

Gegen Sozialkürzung, rassistische Hetze und Gentrifizierung
Wir sind bereit – NRW goes Blockupy
Aufruf und weitere Infos unter:
nrw.blockupy-frankfurt.org
blockupy-frankfurt.org/
           

Donnerstag, 15. November 2012 | Pressemeldungen | Presse | NRW rechtsaußen

Schwache Solidarität für Jörg Uckermann

NRW rechtsaußen vom 15. November 2012

KÖLN – Gerade einmal 45 Personen nahmen am heutigen 15. November an einer von der “German Defence League” (GDL) organisierten Kundgebung vor dem Kölner Rathaus teil. Die Kundgebung stand unter dem Motto “Freiheit für Jörg Uckermann”. Uckermann, Ratsmitglied von “pro Köln”, sitzt seit zwei Wochen wegen des Vorwurfs des “bandenmäßigen Betrugs” in Untersuchungshaft. NRW rechtsaußen berichtete hier und hier.

Auf der Kundgebung vor dem Kölner Rathaus sprachen neben Sebastian Nobilé von der GDL auch Markus Wiener und Tony Fiedler von “pro Köln” und “pro NRW”. PolitikerInnen der Parteien “Die Linke” und  SPD, die zur gleichzeitig stattfindenden Ratssitzung gingen, wurden massiv beschimpft und angepöbelt. Die Polizei hatte alle Zugänge zum Rathausplatz abgesperrt und verwehrte GegendemonstrantInnen den Zugang.

Art der Veranstaltung: Antifaschismus | Kunst & Kultur

Hit and Run: Stage Bottles

Erst den Naziaufmarsch in Dortmund verhindern, anschließend Konzert mit Stage Bottles!!

Hit and Run: Stage Bottles

Zwei mal AFA Punk vom feinsten:
Zu den Stage Bottles muss nicht viel gesagt werden.Geklauter Text: „Die Stage Bottles aus Frankfurt spielen experimentellen Punkrock mit Anleihen aus Ska und Reggae, die Texte der Band sind dabei auf Englisch und oft sehr spaßbetont, aber auch klar antifaschistisch…mehr Beschreibung bedarf es nicht“
finden wir auch

Artificial Eyes machen Punk – mit Leuten von den Bottles selber undundund. Debutalbum „Revolt“ in den Startlöchern.

Im Anschluss legt die Köln-Mülheimer Asselpunk Prominenz auf – Ausgewählte Stücke gegen Bullen, Bullenschweine, Deutschland, Studenten, Ehrenfeld, Faschos, Spießer, Alles.

Wann: 01.09.2012 - 20 Uhr
Wo: Limes (Köln Mülheim)
  • Hit and Run
  • Donnerstag, 23. August 2012 | Antifaschismus | Neonazismus | Repression & Solidarität

    Informationsveranstaltung und Podiumsgespräch zu den aktuellen juristischen Entwicklungen und dem „NSU“ Bundestagsuntersuchungsausschuss

    IG Keupstraße Derneği! / IG Keupstraße lädt ein!

    Informationsveranstaltung und Podiumsgespräch zu den aktuellen juristischen Entwicklungen und dem „NSU“ Bundestagsuntersuchungsausschuss

    Eingeladen sind:

    • Alexander Hoffmann – Anwalt der Interessengemeinschaft Keupstr.e.V.
    • Heike Kleffner – Journalistin, Referentin für den NSU-Untersuchungsausschuss bei der Linksfraktion im Bundestag
    • Moderation: Albrecht Kieser Journalist, Recherche International e.V.

    Die ReferentInnen werden uns über den Stand des juristischen Verfahrens gegen die TäterInnen und den Hintergrund des nationalsozialistischen Terrornetzwerks informieren und eine Bewertung des Vorgehens der Polizei und Staatsanwaltschaft vornehmen. Außerdem werden sie die bisherigen Ergebnisse der Untersuchungsausschüsse erklären und die öffentliche Debatte bewerten.

    Mit Fragen und Diskussion, unter Beteiligung des Publikums, wollen wir in einem zweiten Block die psychosoziale Betreuung und Entschädigung der Opfer thematisieren. Angesprochen werden auch gesellschaftliche Initiativen gegen das rassistische, menschenverachtende Weltbild der Täter von Bombenanschlägen und Morden.

    Die Veranstaltung wird unterstützt von:
    Antifa AK Köln · Antifaschistische Koordination Köln Umland (AKKU) · Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes/Bund der Antifaschisten (VVN/BdA) Köln

    Den Flyer zur Veranstaltung könnt ihr hier herunterladen.

    Am 28. August 2012 um 19:30 Uhr Keupstraße 80-82 (Hinterhof)

    Mittwoch, 15. August 2012 | Neonazismus | Antifaschismus

    Das Pogrom von Rostock-Lichtenhagen – 20 Jahre danach.

    Bild- und Film-Vortrag der Kampagne “Rassismus tötet!”

    Das Pogrom von Rostock-Lichtenhagen – 20 Jahre danach.

    Rostock-Lichtenhagen, August 1992: Über mehrere Tage wütet ein rassistischer Mob aus „braven“ Deutschen und organisierten Neonazis gegen die Zentrale Aufnahmestelle für Flüchtlinge und ein Wohnheim ehemaliger vietnamesischer DDR-Vertragsarbeiter_innen. Steine und Molotow-Cocktails flogen – dass es in diesen Tagen keine Toten gab, war pures Glück. Der Staat ließ die Brandstifter gewähren. Zynisch nutzten die großen Volksparteien das Pogrom, um die lang diskutierte Änderung des Artikels 16 zu vollziehen. Kurz gesagt: Die Abschaffung des Grundrechts auf Asyl.

    Lichtenhagen ist nicht bloß die Verkettung von Ereignissen oder das Resultat einer rassistischen Debatte, sondern ein inszeniertes Fanal – ausgeführt vom Mob und ermöglicht durch strategische Absprachen der Verantwortlichen auf Lokal- und Bundesebene. Der Staat öffnete damals seine Schleusen nach rechts um die Verfassungsänderung zu bewirken. Die jährlichen 7.917 Abschiebungen aus Deutschland können darum von den Ereignissen 1992/1993 nicht losgelöst betrachtet werden.

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