LEVERKUSEN – Wenig Geld in der Kasse, wenige Mitglieder, von denen einige nicht unbedingt dafür taugen, am Infostand auf Bürger losgelassen zu werden. Was bleibt „pro NRW“ also in den Wochen vor der Landtagswahl? Provokation, die Hoffnung, mit bescheidenen Mitteln und dünnem Personal wenigstens den Sprung in die Medien zu schaffen, wenn man schon ohne echte Basis ist.
So gesehen dürfte die Truppe rund um den Leverkusener Rechtsanwalt Markus Beisicht zufrieden gewesen sein mit den Demonstrationen am vorigen Samstag in Remscheid und Solingen. Man konzentriere sich „jetzt weiter auf einen provokativen Wahlkampf, der die Schweigespirale durchbricht“, sagt er. Ein paar Minuten im regionalen TV, ein paar Schlagzeilen in den lokalen Zeitungen. Immerhin. Und andererseits ganz schön viel für die 100er-Karawane der „pro“Anhänger, die per Reisebus erst in Remscheid und dann in Solingen einfiel.