Polizei und Staatsanwaltschaft haben am frühen Mittwochmorgen 20 Objekte in Radevormwald, Düsseldorf, Essen und Wuppertal durchsucht. Die Razzien richteten sich gegen die rechtsextreme Vereinigung „Freundeskreis Rade“ und gegen „Pro NRW“. Die Polizei nahm drei Personen fest, darunter ein Ratsmitglied von „Pro NRW“.
RADEVORMWALD - Am Mittwochmorgen hat eine Sonderkommission der Kölner Polizei mehrere Durchsuchungsaktionen bei Mitgliedern der rechten Szene in Nordrhein-Westfalen durchgeführt. Die Aktion richtete sich gegen führende Köpfe der rechtsextremen Vereinigung „Freundeskreis Rade“ und gegen die Ratsfraktion von „Pro NRW“ in Radevormwald. Die Polizei vollstreckte Haftbefehle gegen drei Verdächtige aus Radevormwald, darunter ein Mitglied der Pro NRW-Ratsfraktion. Die Ermittler stellten zahlreiche Unterlagen und Computer sicher: neben umfangreichem Datenmaterial auch verbotene Gegenstände, Wurfsterne, Messer und Schusswaffen.