Artikel mit den Tags: Blockaden

Dienstag, 03. April 2012 | Aachener Nachrichten | Pressemeldungen | Presse

Stolberger Aufmärsche: Es kommen immer weniger Rechte

Aachener Nachrichten vom 3. April 2012

Stolberg. Die Kupferstadt steht vor den Aufmärschen Nummer 11 und 12, mit denen die rechtsextreme Szene versucht, den gewaltsamen Tod von Kevin P. am Abend des 4. April 2008 für ihre Propaganda zu vereinnahmen.

Gleich am nächsten Morgen kommt es zu einer ersten Demonstration mit rund 160 Rechtsextremisten. Zwei weitere sollen in dem Jahr folgen, auch unter der Beteiligung der NPD-Bundesspitze um Udo Voigt.

Immerhin hatte der lokale NPD-Chef und Stolberger Ratsherr Willibert Kunkel bereits kurz nach der Tat klargestellt, dass das Opfer kein «Kamerad» war. Inzwischen distanziert sich der Kreisvorsitzende sogar von den so genannten «Trauermärschen», die vor allem von dem Dürener Kreistagsmitglied Ingo Haller und René Laube, dem Anführer der Kameradschaft Aachener Land, organisiert werden.

Auch sie sind mittlerweile von der NPD ausgeschlossen worden. Die Aufmärsche in Stolberg sind ein Feld der freien Kameradschaften.

Montag, 05. März 2012 | Pressemitteilungen | Presse

Aussperren, kriminalisieren, zuschlagen! Die neue Polizeitaktik im Umgang mit AntifaschistInnen

Pressemitteilung der Antifa' Koordination Köln & Umland (AKKU) vom 5. März 2012

Am 3. März marschierten 300 Neonazis durch ein menschenleeres Viertel in Münster. Ein Großaufgebot der Polizei aus NRW und angrenzenden Bundesländern sperrte Jeden und Jede großflächig aus diesem Gebiet aus, der/die nicht auf Seiten der FaschistInnen stand. Mit Mühe konnte man aus der Entfernung einen Blick auf den Aufmarsch werfen. Die Polizei bot an diesem Tag fast ihr gesamtes vorhandenes Arsenal auf: Knüppel, Pfefferspray, Hunde, Pferde, Räumpanzer und alte und neue Wasserwerfer. 

Sonntag, 05. Februar 2012 | Pressemeldungen | Presse | NRW rechtsaußen

Neonazis wollen „rote Hochburg erobern“

NRW rechtsaußen vom 5. Februar 2012

MÜNSTER – Sechs Jahre nachdem in Münster zwei Neonazi-Demonstrationen ziemlich kläglich endeten, startet die Szene einen neuen Versuch. Am 3. März soll in der Stadt auf die Straße gegangen werden. Sascha Krolzig, Anführer der „Kameradschaft Hamm“ und laut Münsterscher Zeitung offenbar der Anmelder der Veranstaltung, hat sich viel vorgenommen: „Diesmal geht es nicht darum, in Münster überhaupt mal irgendwas zu machen, diesmal geht es darum, eine rote Hochburg zu erobern“, tönte er vor ein paar Tagen.

In Münster existiert seit Ende 2009 eine kleine Truppe, die sich „Nationale Sozialisten Münster“ nennt. Ein paar kleinere, öffentlich wenig beachtete Aktionen hat sie vor Ort schon auf die Beine stellen können; ihr Personal, das aus einem knappen Dutzend Leuten besteht, nimmt regelmäßig auswärts an Demonstrationen der Szene teil. Mit kräftiger Unterstützung aus der Nachbarschaft – insbesondere durch die Hammer Kameradschaft, aber etwa auch durch die „Autonomen Nationalisten Ahlen“ sowie die Neonazis rund um Axel Reitz – will sie nun beweisen, dass sie auch daheim etwas öffentlichwirksam organisieren kann.

Mittwoch, 01. Februar 2012 | Neonazismus | Antifaschismus

Bustickets nach Dresden

Den Naziaufmarsch in Dresden auch 2012 gemeinsam blockieren!

Im Februar haben wir gleich zwei Informationsveranstaltungen für euch, bei denen ihr Bustickets nach Dresden kaufen könnt:

1) Block Dresden 2012 in der AKKU Kneipe
Mit einem breiten Bündnis aus Antifagruppen, lokalen Initiativen, Gewerkschaften, Parteien und Jugendverbänden, sowie zahlreichen weiteren Organisationen und Einzelpersonen haben wir 2010 und 2011 den ehemals größten Naziaufmarsch Europas erfolgreich verhindert.
2012 soll das Ziel der Nazis, mit einer Großdemonstration ihre menschenverachtende Ideologie zur Schau zu stellen, endgültig Geschichte werden.
Wir informieren über den Naziaufmarsch in Dresden und die geplanten Blockaden des Bündnis „Dresden Nazifrei“.

Im Anschluss gibt es Tickets für die gemeinsame Busanreise zu kaufen.

9. Februar - LC Köln - 19 Uhr

2) Block Dresden 2012 – Blockadetraining
Blockieren, bis der Naziaufmarsch Geschichte ist
Veranstalter: Kölner Jugendbündnis

Hier gibt es praktische Infos für die Demo und anschließend Input und Diskussion über die aktuelle Entwicklung der rechten Szene mit Referent*innen von der Roten Hilfe und dem VVN-BdA.

6. Februar - AStA-Café - 18 Uhr
mehr Infos...

Montag, 30. Januar 2012 | Pressemeldungen | blick nach rechts | Presse

Inszenierter Jubel

blick nach rechts vom 30. Januar 2012

Die „pro“-Truppen bewerten den Aufmarsch gegen das Autonome Zentrum in Köln vom Samstag als „großartigen Sieg“ – eingefunden hatten sich allerdings lediglich etwas mehr als 90 Teilnehmer.

Im zweiten Anlauf  haben es die rechtspopulistischen Gruppierungen „pro Köln“ und „pro NRW“ am vorigen Samstag geschafft, neben dem Autonomen Zentrum in Köln-Kalk für dessen Schließung zu demonstrieren. Weit mehr als 1000 Polizeibeamten riegelten die Route der selbst ernannten „Bürgerbewegung“ hermetisch ab. Der erste Versuch, in dem rechtsrheinischen Stadtteil zu demonstrieren, war Mitte November gescheitert. Mehrere Hundert „pro“-Gegner hatten mit Sitzblockaden dafür gesorgt, dass die Rechtspopulisten nur etwa 200 Meter demonstrieren konnten, ehe sie wieder zu ihrem Bus zurückkehrten.

[12 3 4 5  >>