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Dienstag, 29. Mai 2012 | Pressemeldungen | Presse | NRW rechtsaußen

Neonazis instrumentalisieren Gewalttat

NRW rechtsaußen vom 29. Mai 2012

MÖNCHENGLADBACH – Nachdem am frühen Nachmittag des 26. Mai 2012 drei Jugendliche in der Bahnhofshalle des Mönchengladbacher Hauptbahnhofs zwei bahnreisende Frauen zusammengeschlagen und verletzt hatten, versucht die extreme Rechte nun, politisches Kapital aus dem Vorfall zu schlagen.

Die dem parteifreien Spektrum der Neonazi-Szene angehörige „Aktionsfront Mönchengladbach“ berichtet auf der Homepage der regionalen Vernetzungsstruktur „Aktionsgruppe Rheinland“ von einer 50-köpfigen Kundgebung am Pfingstmontag unter dem Motto „Deutsche halten zusammen“ auf dem Bahnhofsvorplatz des Mönchengladbacher Hauptbahnhofes, an der „50 Nationalisten“ teilgenommen hätten. Ein veröffentlichtes Fotos lässt erahnen, dass tatsächlich nur 30 bis 35 Personen anwesend waren. „Ein Aktivist der Kameradschaft Aachener Land“ habe „eine mitreißende Rede über den Zusammenhalt und Überlebenskampf der Deutschen“ gehalten. Man sei bereit, „den Kampf zum Gegner zu tragen“.

Donnerstag, 03. Mai 2012 | Pressemeldungen | blick nach rechts | Presse

Haftstrafe für KAL-Kader

blick nach rechts vom 3. Mai 2012

Aachen – Das Oberlandesgericht (OLG) Köln hat ein Urteil gegen zwei führende Kader der „Kameradschaft Aachener Land“ (KAL) wegen des Angriffs auf eine Demonstration von Nazigegnern bestätigt.

Laut der von der Pressestelle des Gerichts veröffentlichten Entscheidung wurden die Revisionen der beiden Neonazis gegen ihre Verurteilung wegen Landfriedensbruch zurückgewiesen. Gegen den Beschluss sei kein Rechtsmittel mehr möglich, teilte das OLG mit. Bestätigt wurden damit Urteile des Amts- und des Landgerichts Aachen.

Dienstag, 17. April 2012 | Pressemeldungen | Presse | NRW rechtsaußen

Zoff bei Neonazis in Aachen und Umgebung

NRW rechtsaußen vom 17. April 2012

STOLBERG – Die Stolberger Neonazi-Demonstrationen vom 4. und 7. April haben ein virtuelles Nachspiel in der Szene. Beim Neonazi-Internetportal „Altermedia“ beklagt sich ein namentlich nicht genannter Autor, „lokale NPD-Mitglieder und Partei-Sympathisanten“ seien bei den Veranstaltungen „ausgegrenzt“ worden.

Den Hintergrund des aktuell aufgebrochenen Streits bildet offenbar der Konflikt zwischen der militant-neonazistischen „Kameradschaft Aachener Land“ (KAL) sowie jenen NPDlern, die der Neonazi-Truppe nahe standen oder gar angehörten, auf der einen Seite und jenen Parteifunktionären auf der anderen Seite, die zuletzt eine Zusammenarbeit mit der KAL abgelehnt hatten.

Mittwoch, 11. April 2012 | Pressemeldungen | blick nach rechts | Presse

Solidaritätsaktion für inhaftierte Neonazis

blick nach rechts vom 11. April 2012

Eschede – Geburtstagsfeier und Versteigerung zugunsten der „in Haft sitzenden Kameraden“ aus dem Umfeld des „Aktionsbüros Mittelrhein“ auf dem Nahtz-Hof in der Lüneburger Heide.

Am Karfreitag ab 16.00 Uhr fuhren zahlreiche Autos aus dem gesamten norddeutschen Raum sowie aus Nordrhein-Westfalen, Brandenburg und Thüringen auf das abgelegene Anwesen des NPD-Landwirts Joachim Nahtz in Eschede in der Lüneburger Heide. Mit Kind und Kegel reisten NPD-Funktionäre und „Freie Nationalisten“, darunter Klaus Hellmund, Andreas Hackmann, Markus Privenau, Patrick Kallweit, Friedrich Preuß oder Stephan Silar, an. Eingeladen hatten die „Düütschen Deerns“ als auch „Freie Kräfte“ aus Celle um Dennis Bührig. Vordergründig ging es dabei um eine Geburtstagsfeier von Nahtz mit Grillstand und nationaler Musik. Hintergrund jedoch war eine Solidaritätsveranstaltung für die am 13. März verhafteten 24 „Kameraden“ aus dem Umfeld des „Aktionsbüros Mittelrhein“. Für sie sollte in Eschede mit einer Versteigerung Geld gesammelt werden, also brachten fast alle Aktivisten Dinge wie Bücher, CDs oder Kleidung mit.

Dienstag, 10. April 2012 | Pressemeldungen | blick nach rechts | Presse

Wenig österliche Hetzreden

blick nach rechts vom 10. April 2012

Stolberg – Rund 260 Neonazis sind an Ostersamstag in Stolberg (Städteregion Aachen) gegen „Deutschenfeindlichkeit“ auf die Straße gegangen. Etwa 100 Teilnehmer griffen später Nazigegner in einem Zug an.

Die 102 Neonazis waren laut Polizei auf der Heimreise und attackierten in dem Zug zwischen Köln und Leverkusen rund zehn Antifaschisten. Mit einem Großaufgebot kontrollierten die Beamten die Neonazis in Leverkusen, ermittelt wird gegen sie wegen Landfriedensbruch. Anlass für den „Trauer- und Protestmarsch“ in Stolberg war die Bluttat eines Migranten an einem Deutschen im Jahre 2008.

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